Kulturpalast Dresden
Der Kulturpalast ist ein Kulturzentrum am Dresdner Altmarkt, von 1967 bis 1969 gebaut und im April 2017 mit einem neuen Konzertsaal für die Dresdner Philharmonie wiedereröffnet.
Derbrauni Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
Was es ist
Das Gebäude beherbergt den Konzertsaal der Dresdner Philharmonie, die Zentralbibliothek der Stadt und das Kabarett Die Herkuleskeule. Der Betreiber nennt es auf Deutsch und auf Englisch „Kulturpalast Dresden“.
Die Kommunale Immobilien Dresden (KID), ein Unternehmen der Stadt, besitzt und betreibt das Gebäude. Sie vermietet den Konzertsaal, die Bibliothek und das Kabarett an die Einrichtungen, die sie nutzen.
Geschichte
Der Kulturpalast geht auf einen Architekturwettbewerb von 1959 zurück. Grundlage war der Entwurf eines Teams um den Architekten Leopold Wiel, und Wolfgang Hänsch wurde Chefarchitekt, als die Planung 1962 an ein Dresdner Planungsbüro überging.
Er wurde von 1967 bis 1969 gebaut und am 5. Oktober 1969 mit einem Festprogramm eröffnet. Ab 1969 gaben die Dresdner Philharmonie und die Sächsische Staatskapelle in seinem Mehrzwecksaal Konzerte. Für die Philharmonie war er die erste feste Spielstätte nach 1945.
Der Kulturpalast schloss 2012 für den Umbau nach Entwürfen der Berliner Architekten gmp (von Gerkan, Marg und Partner). Er wurde im April 2017 mit einem neu gebauten Konzertsaal wiedereröffnet.
Das Gebäude
Seine Architektur nahm Elemente der internationalen Moderne auf, statt des Hochhauses im Stil des sozialistischen Klassizismus, das die Doktrin der Zeit verlangte. Er ist ein Baudenkmal der DDR-Architektur, ein Stahlskelettbau mit steinverkleidetem Erdgeschoss, einem Obergeschoss aus Aluminium und Glas und einer Dachkonstruktion aus Kupfer.
An seiner Westseite zur Schloßstraße hin befindet sich das Wandbild „Der Weg der roten Fahne“.
Fotos
SchiDD Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
Derbrauni Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0