Drei Stunden in Dresden
Vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn zur Prager Straße, dann ein Spaziergang von der Frauenkirche über die Brühlsche Terrasse, den Fürstenzug, das Residenzschloss und die Hofkirche zur Semperoper und zum Zwinger, mit der Gehzeit zwischen den Stationen.
Der Spaziergang auf einer Karte
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, unter der ODbL. Straßenbahn 3 und 7 vom Hauptbahnhof zur Prager Straße: Fahrplanauskunft des VVO, geprüft am 11. Oktober 2026. Fußweg vom FOSSGIS-Fußgängerrouter, routing.openstreetmap.de, auf OpenStreetMap-Daten, berechnet am 11. Oktober 2026.
Vom Bahnhof
Vom Dresdner Hauptbahnhof bringt Sie die Straßenbahn 3 Richtung Wilder Mann oder die Straßenbahn 7 Richtung Weixdorf in etwa 4 Minuten zur Prager Straße, der dritten Haltestelle.
Stationen
Frauenkirche
Die Frauenkirche ist eine evangelische Kirche am Dresdner Neumarkt, die zwischen 1726 und 1743 nach dem Entwurf von George Bähr gebaut und zwischen 1993 und 2005 wiederaufgebaut wurde. Die Kuppel ist vollständig aus Sandstein gebaut. Sie ist als „Steinerne Glocke“ bekannt. Die Laterne darüber trägt eine Aussichtsplattform in 67 Metern Höhe.
Brühlsche Terrasse
Die Brühlsche Terrasse ist eine Promenade auf der Elbseite der Dresdner Altstadt, die auf einem Teil der alten Befestigungsanlagen der Stadt steht. Die Terrasse wird auch „Balkon Europas“ genannt. Die Terrasse wurde 1814 für die Öffentlichkeit geöffnet, und aus demselben Jahr stammt die Große Freitreppe vom Schlossplatz hinauf zur Terrasse. Teile der Renaissancefestung sind unter der Terrasse erhalten, darunter die Kasematten und das Ziegeltor. Am 30. November 2019 wurde die Festung als Ausstellung Festung Xperience wieder für Besucher geöffnet.
Fürstenzug
Der Fürstenzug ist ein Wandbild aus Meißner Porzellanfliesen an der Außenwand des Stallhofs, das die Geschichte des sächsischen Herrscherhauses Wettin als Reiterzug zeigt. Das Wandbild zeigt 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige sowie weitere 59 Wissenschaftler, Künstler, Handwerker und Bauern. Die Fliesen wurden zwischen 1904 und 1907 in der Meißner Porzellanmanufaktur hergestellt.
Residenzschloss
Das Residenzschloss war die Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige und ist heute ein Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Das Schloss beherbergt das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, die Rüstkammer und das Münzkabinett sowie die Paraderäume, die Türckische Cammer und den Riesensaal. Der Kern des Hausmannsturms stammt aus der Zeit um 1400. Er wurde zwischen 1674 und 1676 nach einem Entwurf von Wolf Caspar Klengel auf seine Höhe von 100 Metern aufgestockt.
Hofkirche
Die Hofkirche, auch Kathedrale Sanctissimae Trinitatis genannt, ist die ehemalige katholische Hofkirche und die Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen, gebaut zwischen 1739 und 1751 nach dem Entwurf von Gaetano Chiaveri. Der Bildhauer Lorenzo Mattielli schuf die 78 Steinfiguren auf den Balustraden, in den Nischen und am Turm. Unter der Kirche liegt eine Gruft, in der die katholischen Mitglieder des Herrscherhauses Wettin bestattet sind. Dort wird das Herz Augusts des Starken aufbewahrt.
Semperoper
Die Semperoper ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden und die Heimat der Sächsischen Staatskapelle Dresden; das wiederaufgebaute Haus wurde am 13. Februar 1985, vierzig Jahre nach seiner Zerstörung, wiedereröffnet. Sie steht am Theaterplatz in Dresden. Der Wiederaufbau begann 1977 und orientierte sich an dem 1878 fertiggestellten Haus, mit moderner Bühnentechnik und neuen Anbauten.
Zwinger
Der Zwinger ist ein barockes Ensemble aus Pavillons und Galerien um einen Hof und beherbergt heute Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. August der Starke gab den Zwinger 1709 in Auftrag. Er wurde als Orangerie und Festplatz für den Hof gebaut. Die Gebäude wurden 1728 fertiggestellt. Das Kronentor stammt aus dem Jahr 1714. Es steht in der Mitte der langen Galerie und wird von einer Krone bekrönt.