Am Fluss

Ein Spaziergang von der Brühlschen Terrasse zum Anleger der Raddampfer am Terrassenufer und zur Kunstakademie und weiter zum Blauen Wunder, an dem die Fahrten der Dampfer vom Terrassenufer vorbeiführen.

Der Spaziergang auf einer Karte

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, unter der ODbL. Fußweg vom FOSSGIS-Fußgängerrouter, routing.openstreetmap.de, auf OpenStreetMap-Daten, berechnet am 11. Oktober 2026.

Stationen

Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse ist eine Promenade auf der Elbseite der Dresdner Altstadt, die auf einem Teil der alten Befestigungsanlagen der Stadt steht. Die Terrasse wird auch „Balkon Europas“ genannt. Das sächsische Denkmalamt schreibt Alexander von Humboldt den Namen zu. Teile der Renaissancefestung sind unter der Terrasse erhalten, darunter die Kasematten und das Ziegeltor. Am 30. November 2019 wurde die Festung als Ausstellung Festung Xperience wieder für Besucher geöffnet. Zur Terrassengruppe gehören mehrere Denkmäler. Das Rietschel-Denkmal von 1872 zeigt eine Bronzebüste des Bildhauers Ernst Rietschel (1804–1861) auf einem Sockel mit drei sitzenden Bronzefiguren. Das Semper-Denkmal von 1892 ist eine Bronzefigur des Architekten Gottfried Semper (1803–1879).

Geprüft am 11. Oktober 2026 Die Festung Xperience wird von den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten Sachsen (Schlösserland Sachsen) betrieben, und ein Aufzug auf der Terrasse führt hinunter dorthin. Der Betreiber verortet den Aufzug gegenüber dem Lipsiusbau, dem Komplex, zu dem die Kunstakademie gehört. Prüfen Sie die eigene Seite des Betreibers, bevor Sie aufbrechen.

Zum Anleger der Raddampfer: etwa 5 Minuten zu Fuß.

Elbe-Raddampfer

Die historischen Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt, betrieben von der Weißen Flotte Sachsen GmbH, wurden zwischen 1879 und 1929 gebaut. Die Dampfer haben seit 1910 ihren Anleger am Terrassenufer. Der Linienbetrieb begann am 30. Juli 1837 mit dem Raddampfer Königin Maria. Das sächsische Denkmalamt führt jeden der neun historischen Dampfer als Kulturdenkmal, mit einer Adresse am Terrassenufer.

Geprüft am 11. Oktober 2026 Die Flotte umfasst neun historische Raddampfer und zwei moderne Salonschiffe, August der Starke und Gräfin Cosel. Die Dampfer fahren auf der Elbe zwischen Seußlitz bei Meißen und Bad Schandau. Fahrten ab dem Terrassenufer führen an den drei Elbschlössern und dem Blauen Wunder vorbei nach Pillnitz. Prüfen Sie die eigene Seite des Betreibers, bevor Sie aufbrechen.

Zur Kunstakademie: etwa 5 Minuten zu Fuß.

Kunstakademie

Das Gebäude der Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse, entworfen von Constantin Lipsius und 1894 bezugsfertig, wird heute von der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden) genutzt. Eine Glaskuppel krönt das Gebäude. Es ist ein sichtbarer Teil der Altstadtsilhouette am Elbufer. Die HfBK und die SKD nennen es beide die „Zitronenpresse“. Die Fassade trägt ein umfangreiches Programm aus Figuren und Reliefs.

Geprüft am 11. Oktober 2026 Die HfBK zeigt im Gebäude Ausstellungen: in der Galerie Oktogon, der Galerie Brühlsche Terrasse und im Senatssaal. Die SKD zeigt Ausstellungen in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Prüfen Sie die eigene Seite des Betreibers und die eigene Seite der Kunsthalle, bevor Sie aufbrechen.

Das Blaue Wunder ist von hier aus ein langer Fußweg, deshalb nennt dieser Spaziergang dafür keine Gehzeit. Die Seite zu den Raddampfern sagt, dass Fahrten vom Terrassenufer an ihm vorbeiführen.

Blaues Wunder

Das Blaue Wunder, amtlich Loschwitzer Brücke, ist eine Stahlbrücke über die Elbe zwischen Loschwitz und Blasewitz, die 1893 eröffnet wurde. Es ist eine genietete Stahlfachwerkbrücke der Bauart, die versteifte Hängebrücke genannt wird, entworfen vom Bauingenieur Claus Köpcke. Die Brücke überspannt den Fluss ohne Pfeiler im Wasser. Das sächsische Denkmalamt führt die Brücke als Kulturdenkmal. Der Name bezieht sich auf die blaue Farbe der Brücke und auf die technische Leistung ihres Baus. Die Brücke war vom Tag ihrer Eröffnung an blau gestrichen.

Geprüft am 11. Oktober 2026 Die Stadt saniert die Brücke in zwei Hälften, und die Arbeiten laufen. Die Arbeiten an der Loschwitzer Hälfte begannen im Mai 2025, die an der Blasewitzer Hälfte beginnen gerade; die Stadt erwartet, dass die Sanierung bis 2031 dauert. Der Mittelteil, der früher saniert wurde, zeigt bereits die ursprüngliche Farbe der Brücke von 1893. Die Seite der Stadt zur Sanierung enthält die Verkehrsinformationen. Prüfen Sie die eigene Seite des Betreibers, bevor Sie aufbrechen.

Geprüft am 11. Oktober 2026 · Gehzeiten berechnet auf routing.openstreetmap.de (OpenStreetMap-Daten), auf 5 Minuten gerundet.

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